In Berlin-Rudow, ein neuer Ort des Gedenkens.
Eine am Eingang des Kirchhofs neu präsentierte alte Pietà wurde im Rahmen eines Umgestaltungsprojektes des Architekten Günther Hasenberg mit zwei großen Cortenstahlplatten ergänzt. Zwei Bibelverse sollen zum Gedenken an Opfer von Gewalt und Kriegen einerseits und zu individuellen Traueranlässen andererseits Anlass geben und einladen.
Mein Auftrag war, die Verfremdung und Schriftgestaltung dieser Verse zu gestalten. Sie sollen nun das Erlesen anregen und nicht nur im Vorübergehen einfach gelesen werden. Das Ergebnis des Projektes mit den fast 10 Meter langen Stahlwänden ist seit Juli 2025 hinter dem Eingang zum Friedhofsgelände Ostburger Weg zu erleben.




Die handgemalte Schriftmalerei an den Stahlwänden verbindet Typografie, Material und öffentlichen Raum zu einem dauerhaften Orientierungspunkt am Friedhofseingang.
